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Lebenszeichen

Ich lebe! Hava nagila, hava nagila…

Die Stille der letzten beiden Wochen ist weniger auf meine Krankheit (die immer noch nicht überstanden ist) sondern mehr auf zu viel Arbeit zurück zu führen.

Ich durfte seit langem nämlich mal wieder ein Macromedia Director Projekt angehen. Natürlich mit engem Zeitfenster für die Fertigstellung, wie das so üblich ist.

Aber nach vielen Flüchen über die bescheuerten Limitierungen in Director habe ich endlich mal etwas auf die Beine gestellt, das ausnahmsweise mal Menschen helfen wird, anstatt die Werbeindustrie zu beflügeln. Ich bin mir nicht sicher, wie weit ich Details veröffentlichen darf, also sehe ich davon im Moment ab.

Interessant war aber vor allem, dass das ganze auch auf dem Mac laufen musste und trotz einiger Schwierigkeiten doch überraschend einfach war, Director sei dank. Und als kleiner Bonus läuft das Programm sogar perfekt mittels Wine unter Linux.

Naja, was gibt es sonst noch zu sagen…

Hab‘ immer noch leicht Halsschmerzen und Husten, aber in letzter Zeit hält sich das einigermaßen in Grenzen. Der Virus hatte meine ganze Familie erwischt aber im Moment scheint es etwas aufwärts zu gehen. Ich denke, das was am besten geholfen hat, war Betaisodona zu gurgeln. Danach riecht man zwar aus dem Mund nach Krankenhaus, aber wenn’s hilft…

Und ein gutes hatte die Krankheit. Ich wurde vom Karnevalswahnsinn verschont! 😀
Dazu später vielleicht mehr.

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Immer ohne Termin zum Hausarzt!

Immernoch krank. Und das, obwohl ich dem Packungsinhalt nach zu deuten mit dem Antibiotikum fertig bin. Da ich inzwischen auch meinen Vater angesteckt habe sind wir heute gemeinsam zum Arzt.

Beim Anrufen in der Praxis zwecks Terminvereinbarung wurde uns mitgeteilt, dass es keine Termine mehr gibt und wir einfach gegen halb Zwölf in der Praxis erscheinen sollten. Haben wir dann auch so gemacht und uns nach der Anmeldung ins Wartezimmer gesetzt.

Wir waren nicht mal eine viertel Stunde da, schon guckte die Arzthelferin rein und verlangte nach "Herr Tantau". Undezent wagte ich zu fragen, welcher gemeint ist. Nach einem kurzen Moment der Umnachtung entschied sie sich dann dazu uns beide zum Arzt zu lassen. Gute Idee, wie ich fand, so sparten wir Zeit.

Als ich meinem Arzt erzählte, dass es kaum eine Besserung gab war sein einziger Kommentar "Keine Antibiotika, das bringt doch nichts."

Tja, jetzt habe ich ein einfaches Mittel, das die Symptome bekämpft und irgendwie habe ich meine Zweifel, ob das auf lange Sicht hilft, aber wir werden sehen.

Aber positiv ist zu vermerken, dass das ganze sehr schnell ging.

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Livebericht 24C3 #0

So, jetzt will ich erst einmal erzählen, was ich hier überhaupt mache.

Mein Bruder hat mir zum 23ten Geburtstag den Besuch bei diesem Hackerkongress in Berlin geschenkt. Und heute ist halt der erste Tag.

Nachdem die Sicherheitsfachleute in Köln-Bonn sichergestellt haben, dass unsere Laptops sprengstofffrei sind, landeten wir nach einem angenehmen Flug in Berlin. Nach einer unangenehmen Busfahrt waren wir dann auf dem Alexanderplatz. Vor dem bcc nahm uns dann ein Freund meines Bruders in empfang, der uns netterweise auch einen Unterschlupf für die kurzen Nächte bieten wird.

Der erste Eindruck sollte auch für nicht-Nerds beeindruckend sein. Überall sitzen Verrückte (wie ich) auf dem Boden und auf Stühlen herum und spielen mit ihren Notebooks und Laptops. Ich konnte auch schon ein paar EeePCs und OLPC-Laptops sehen.

Schön war ein Raum, in dem tausende verschiedene blinkende Lichter in den wirrsten und unwirrsten Konfigurationen aufgebaut waren, um 60er-Jahre-mäßig einfach nur schön und bunt zu sein. Nicht weit davon entfernt hat einer seine ferngesteuerte Drohne ausprobiert. Später durften wir davon mehrere draußen in Aktion erleben.

Im Moment sitze ich in einem Rauchersaal, höre coole Musik und bewundere die pythonesquen Kreationen der V-Jays. Und neben mir scheint gerade jemand einen Podcast aufzunehmen. Was mich daran erinnert, dass mein Bruder mir geraten hatte, mich als Journalist anzumelden.

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Familienarzt

Hach, es ist doch schön entspannend, wenn man beim Arzt einfach nur die Frage "Das gleiche wie Vater und Mutter?" mit "Jepp." beantworten muss und er schon weiß, was zu tun ist.

Da kann man dann auch die lange Zeit in dem zu kleinen Wartezimmer entschuldigen…

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Familie Technik

Bruderherzens Blog!

Um von meinem letzten Beitrag abzulenken, hier ein Blog-Tipp:

Mein lieber großer Bruder Sven hat jetzt auch einen Blog! Ihr findet ihn unter http://beastiebytes.com/.

Er ist hauptsächlich technisch gehalten und auf Englisch verfasst, um eine breitere Masse anzusprechen.

Interessant ist vor allem sein letztes Projekt, ein funktionstüchtiges Programm in zehn Stunden zu schreiben. Es hat dann wohl etwas länger gedauert. Aber was herausgekommen ist, wird sicher vielen Müttern und Kindern das Leben erleichtern.

Das ganze basiert auf etwas, was meine Oma getan hatte, als mein Vater mit 16 Jahren für ein Jahr in Amerika war. Der Junge hatte nie geschrieben, was eine Mutter natürlich beunruhigt. Aber sie kannte schließlich ihren Sohn und hat dann für ihn einen Fragebogen entworfen, auf dem er nur Sachen ankreuzen oder vielleicht mal ein Wort hinschreiben musste. Den konnte er wieder zurück schicken und die Mutter war glücklich.

Mein Bruder hat das ganze jetzt unter dem Begriff Lazykid ins Internetzeitalter übertragen.

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Familie

Verkehrte Welt

Meine Mutter sagte mir heute morgen, dass mein Vater mitkommen würde. Ich sagte: "Wieso das denn? Will er mich fahren oder was? Ist doch total unsinnig, ich kann selber fahren. Und eigentlich wollte ich am liebsten heute Abend schon losfahren und nicht erst morgen."

Es stellte sich heraus, dass ich da was falsch verstanden hatte. Ich sollte meinen Vater zur Arbeit fahren, damit er später in Köln saufen kann… 🙄

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Das geilste Geburtstagsgeschenk von allen

Ich war heute in der Stadt mit meiner Mutter unterwegs, um ein paar neue Klamotten zu kaufen. Das war ein Geburtstagsgeschenk von ihr. Sind cool, aber nicht das geilste von allen.

Danach sind wir dann nach Troisdorf, weil wir da auch noch etwas kaufen wollten, aber der Laden hatte schon zu. Ich habe dann meinen Automechaniker angerufen, von dem ich mein neues Auto gekauft hatte. Er musste es noch einmal nehmen, um Radio, neue Scheibenwischer und so ein komisches Wachs-Zeugs mit dem Auto zu verbinden. Aber irgendwie war der Kerl ziemlich lahm. Ich sollte das Auto eigentlich schon am Donnerstag abholen, aber da war ich ja krank. Am Freitag meinte er, dass das Auto immer noch nicht fertig war. Also wollte ich es heute abholen, vor allem, da wir schon in Troisdorf waren.

Ich hab‘ ihn angerufen, ob es OK ist, wenn ich dann vorbei komme, aber er meinte, er bräuchte noch ca. 0.5-1h, er wäre noch nicht bei der Werkstatt. Blöd, weil ich ja schon in der Nähe war. Aber gut, ich dachte mir, dann kann ich meinen besten Freund Robin fragen, ob er mich da nochmal hin fährt. Meine Mutter wollte nicht so lange warten.

Aber sie wollte zu Obi, der war auch in der Nähe. Da dachte ich mir, könnte ich dort auch mal gucken, ob die so einen Adapter, den der Mechaniker für das Radio brauchte, haben. Hatten sie nicht. Nachdem meine Mutter fertig mit Preisvergleichen war, hätten wir eigentlich nach Hause fahren können. Aber es war schon so viel Zeit vergangen, da konnten wir ja auch direkt zum Mechaniker fahren.

Da der Herr seine Werkstatt beim Industriepark Troisdorf stehen hat, musste ich erst durch eine Sicherheitskontrolle. Als ich das hinter mir hatte, fuhr mich meine Mutter zur Werkstatt. Meine Mutter wartete im Auto, während ich mit dem Mechaniker ein paar Worte wechselte, wegen dem Radio. Als das erledigt war, erwähnte er, dass sie auch die Motorhaube neu lackiert hätten. Ich konnte mich konkret an keine Rostflecken auf der Motorhaube erinnern, aber ich ging ums Auto herum, um mir das ganze zu betrachten:

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Übel müde und mübel üde

So, jetzt wo die freudigen Nachrichten raus sind, kann ich anfangen zu meckern. Mir ist total schlecht. Und müde bin ich auch. Und Kopfschmerzen hab‘ ich. Und eine Erkältung sowieso.

Und bis auf den letzten Punkt haben alle eine Begründung. Und diese ist:

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Wer A fährt muss auch B fahren

Da mein lieber Herr Bruder ein Vorrecht auf den Audi hat, war ich gezwungen mir ein neues Gefährt zu besorgen.

Geworden ist es ein Weinroter Opel Corsa B. Da ich schonmal einen A-Corsa hatte, traf sich das eigentlich ganz gut. Allerdings scheint er nicht so richtig zu ziehen, zumindest nicht so, wie ich es von der A-Version gewöhnt war. Aber ich muss sowieso noch einmal zum Mechaniker, von dem ich das Teil gekauft habe, da kann er auch gleich gucken, ob doch was nicht am Motor stimmt.

Bezahlt wird das ganze zu einem Drittel von meinem Vater und zu einem Drittel von meinem Bruder. So wird es nicht ganz so teuer.

Und so sieht er aus:


Mein neuer Corsa B

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Meine Mutter will auch bloggen

Ich will auch mal bloggen.

Das waren die Worte meiner Mutter beim Abendessen. Voller Freude fing ich an ihr zu erzählen, dass ich ihr das ganz schnell einrichten könnte. Ich könnte ihr eine Subdomain geben oder wir bestellen ihr gleich eine eigene, weil die ja alles andere als teuer sind. Dann richte ich ihr nur noch WordPress ein und es kann losgehen.

Nein, ich will jetzt bloggen.

So schnell geht das eigentlich nicht. Wobei ich sicher alles in wenigen Minuten fertig haben könnte, trifft es trotzdem nicht das Kriterium "jetzt". Außerdem waren wir ja gerade beim Essen.

Du hast doch deinen Laptop hier. Gib mal her.

Ja, den hatte ich da. Wir wollten gucken, wie viele Leute zur Demo Freiheit statt Angst erschienen waren. Eigentlich wollte ich mit meinem Bruder, meiner fast-Schwägerin und einem Freund dort hin, aber der Weg war uns dann doch zu weit. Und dabei hatte ich dafür auch Frau Pia versetzt. 🙁

Aber zurück zu meiner Mutter. Wollte sie etwa in meinem Blog einen Beitrag schreiben?

Ich will nichts schreiben, ich will doch nur lesen, was du so als letztes geschrieben hast.

Ich reichte ihr das Gerät, erklärte ihr, wie man mit dem Touchpad scrollt und ließ sie mein Geschreibsel lesen. Ihre Kommentare hat sie mir audio-visuell gegeben. 🙂