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Agenturleben Filme Technik Witziges

Rugby on Rails

Und sie machen Virales Marketing und Blogs.

Und sie haben auch Photoshop.

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Agenturleben Bilder Ego In eigener Sache Pia

Daily Pjöniless

Vor etwas über einem Jahr hat Pia diese Firma verlassen, um dort draußen ihre Frau zu stehen. Zum Abschied widmete ich ihr diesen Blog. Ja, ich weiß, ich hab‘ mein eigenes Jubiläum verpasst. Wer eine Flasche Sekt oder Wein aufmachen will kann dies von mir aus jetzt tun, denn ab morgen bin ich weg.

Schluss, aus, ich mach nicht mehr weiter. Es kommt einfach mit dem Geld nicht hin. Und ich hatte sowieso vor allem in letzter Zeit zu wenig getan, um es zu rechtfertigen. Wer näheres zu meinen Gründen erfahren will kann gerne weiterlesen, von allen anderen verabschiede ich mich hiermit.

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Agenturleben Technik

Äpfel und Hähndies

Ich bin richtig froh, dass es im Moment regnet, denn das heißt, dass mein neues Mobiltelefon recht hatte und Mettigels Mac gelogen hat. Mein Telefon kann das Wetter besser voraussagen! Woohoo?

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Agenturleben Kulinarisches

Sätze die man gerne hört, wenn es Draußen in Strömen regnet

Mettigel:

Björn, willst du Spaghetti Bolognese mitessen?

Und danach gab es Os Geburtstagskuchen! 😀

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Agenturleben Kommerz Sprache

Weisheiten am Morgen

…geschrieben am Abend, weil ich zu viel zu tun hatte.

O²:

Geld hat man nicht durchs Ausgeben.

Ich:

Von Geld hat man nichts durchs Behalten.

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Agenturleben Pjöni auf Reisen

Unstörende Aufmerksamkeit

Ich sitze im Moment im Zug zur Arbeit, lese Heise und Slashdot Artikel, spiele Patience, das Übliche halt. Und neben mir sitzt ein Herr mittleren Alters und schaut mir dabei über die Schulter. Ja, Herr mittleren Alters der neben mir sitzt, ich meine dich!

Aber es macht mir nicht viel aus. Schließlich zeige ich hier mehr oder weniger der ganzen Welt meinen Bildschirm. Du darfst weiter machen, wenn du willst, Herr mittleren Alters der neben mir sitzt, aber ich steige sowieso gleich aus.

Ich glaube es ist ihm peinlich. Jedenfalls hat er seit dem ersten Absatz nicht mehr auf den Bildschirm geguckt. 😀

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Agenturleben Technik

Know your hacks

*seufz* Da schlage ich mich hier die ganze Zeit damit herum, dass der IE 6 eine neue Webseite absolut zerschossen darstellt. Und dann fällt mir auf, dass ich noch ein paar alte Hacks im Template habe, die dafür verantwortlich sind.

Jetzt brauche ich nur noch eine Alternative für :first-child…

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Agenturleben Der Pjöni und die Freaks Ego Pia Pjönis Dummheiten

Die Sache mit der Intelligenz

Ich bin hochintelligent. So richtig offiziell mit Stempel und Unterschrift. Das war nicht immer so. Also der Stempel und die Unterschrift. Intelligent war ich schon immer, glaube ich.

Zum ersten Mal wurde mir das vor Augen geführt, als mir die Fehlbarkeit der Erwachsenen aufgezeigt wurde. Ich vermute jedes Kind erfährt irgendwann mal, dass Erwachsene nicht unbedingt schlauer sind als Kinder. Bei mir war das im Kindergarten.

Ich glaube ich wartete darauf, dass meine Mutter mich abholt. Jedenfalls belauschte ich zwei Mütter die wohl auf ihre Kinder warteten, um sie abzuholen. Sinngemäß ereilte mich dabei folgender Gesprächsfetzen:

Also ich hab‘ da doch viel Angst, wenn ich so sehe, dass die Kinder hier oft aus dem Becher von anderen trinken. Die können sich dabei ja alle möglichen Krankheiten, wie AIDS und so einfangen!

Sex war mir damals zwar noch kein Begriff, aber dass AIDS nur übers Blut übertragen werden kann, das wusste ich schon. Und ich wartete darauf, dass die andere Mutter den Fehler berichtigte. Aber es kam nichts. Ob aus eigenem Unwissen, Höflichkeit oder einfacher Konfliktvermeidung heraus weiß ich nicht. Jedenfalls lag nun das Wissen in mir, dass nicht jeder "Große" gleich viel weiß.

Hat denn Allgemeinwissen wirklich etwas mit Intelligenz zu tun? Ich würde sagen nein. Es gibt immer etwas, das man nicht weiß. Es geht einfach nicht anders. Man kann nicht alles wissen. Allerdings lässt sich Intelligenz ohne Wissen schlecht einsetzen, was wohl auch der Grund ist, weshalb in Intelligenztests oft auch Allgemeinwissen abgefragt wird.

Aber ich greife vor. Ich wurde also schon im Kindergarten damit konfrontiert, dass ich womöglich intelligenter bin, als andere Menschen. Das war’s dann aber mehr oder weniger auch. Bis zum Gymnasium. Wo ich noch in der Grundschule Schwierigkeiten im Kopfrechnen hatte, machte mir auf einmal Mathematik richtig viel Spaß. Das war schön. Da musste man nicht viel lernen, sondern konnte sich zur Not alles selbst herleiten. Alles andere war dann nur noch reine Schreibarbeit.

Ja, Schreibarbeit habe ich echt gehasst. Das lag nicht zuletzt daran, dass mir Stifte nie richtig in der Hand lagen. Im Schönschreiben auf der Grundschule habe ich immer eine Vier bekommen. Und ich glaube das lag nur daran, dass die Lehrer so nett waren.

Jedenfalls mochte ich Schreiben nicht so sehr. Dazu gehörte dann vor allem auch das mit Schreiben assoziierte Fach Deutsch. Da hing ich immer zwischen Drei und Vier. Mit viel Glück schaffte ich mal eine Zwei, aber mehr war nicht drin.

Sonst war ich mehr oder weniger ein durchschnittlicher Schüler. Es ging alles so zwischen Zwei und Drei ab. Da war nur diese eine Sache. Für diese Noten habe ich eigentlich nie gelernt. Ich habe meistens brav im Unterricht aufgepasst. Aber das war’s schon. Denn so ab der siebten Klasse hörte ich langsam aber sicher auch damit auf Hausaufgaben zu machen. Ich kam ja auch ohne zurecht.

Das einzig blöde daran waren die Schuldgefühle. Diese manifestierten sich nach einigen Jahren in chronischen Kopfschmerzen, die ich dankend entgegen nahm, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Das hielt mich nicht davon ab immer noch mehr oder weniger passable Noten zu schreiben. Aber dass das auf lange Sicht nicht gutgehen würde und vor allem die Lehrer ihrer geliebten mündlichen Mitarbeit beraubte erkannten sie dann doch und boten mir an zweimal pro Woche einen besonderen Unterricht für Hochbegabte zu besuchen.

Ja, das hab‘ ich dann auch gemacht, aber mit der Zeit erinnerte der Unterricht mehr an eine Bastelstunde. Auch nett. Hielt mich aber nicht davon ab genug schlechte Noten zu sammeln, um sitzen zu bleiben. Aber die Lehrer hatten mich nicht aufgegeben. Als ich die Klasse fast fertig hatte wurde mir angeboten die nächste zu überspringen, um mir auf diese Art eine Herausforderung zu verschaffen (und mich wieder zu meinen alten Klassenkameraden zu bringen).

Ich glaubte, dass das helfen würde und nahm das Angebot wahr. Schließlich ging es damit in die Oberstufe und man sagte uns immer, dass die Lehrer einen da immer viel erwachsener behandeln würden und der Unterricht ganz anders sei. Pustekuchen! Immer noch Einheitsbrei. Egal, wie gut man etwas schon konnte, man musste immer noch das Heft zur Kontrolle der Hausaufgaben vorzeigen.

So kam dann der Tag, dass ich die Schule ohne Abschluss verließ. Aber das war noch nicht das Ende vom Lied. In Königswinter gab es diese Schule, die eine ganze Klasse für Hochbegabte hatte. Dafür musste ich einen Intelligenztest ablegen. Da wurden verschiedene Fähigkeiten getestet und das Allgemeinwissen abgefragt.

Was mich überrascht hatte war, dass ich die meisten Punkte in den Bereichen Sprache und Allgemeinwissen hatte. Mathematik bildete das Schlusslicht. Das ganze wurde in Prozenträngen angegeben. An die genauen Werte kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Ich glaube ich hatte Angaben zwischen 85 und 99 Prozent. Damit war ich also offiziell hochbegabt. Woohoo. 😐

Der Unterricht in der Hochbegabtenklasse war aber immer noch irgendwie der gleiche, wie auf der Schule, von der ich kam. Man kann also sagen, dass ich eigentlich gar nicht die Schule gewechselt hatte. Ich schloss die Klasse, die ich übersprungen hatte, ab und ließ mich im nächsten Schuljahr wieder gehen. Bzw. die Schule ließ mich gehen. Denn mit Faulheit erlangt man kein Wissen.

Tjoa, so war ich dann doch etwas perspektivlos. Aber mein Vater hatte da diesen Freund, der "was mit Computern" machte. Ich solle mich doch mal bei dem melden. Hab‘ ich dann nach einer Weile auch gemacht und ich war dann eben auch eines Tages in Köln, um Kinokarten zu holen und mich bei dieser Firma vorzustellen.

Da hin zu gehen, da hatte ich keine Lust drauf. Ich wusste auch überhaupt nicht wo die lag und dachte, das wäre ein guter Vorwand. Aber der Freund hatte meinen Vater angerufen und gepetzt, dass ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erschienen war. Mein Vater rief mich also an und ich erklärte ihm, dass ich die Firma nicht gefunden hätte. Aber er hatte zumindest eine Telefonnummer, unter der ich nach dem Weg fragen konnte. Pia erklärte mir also, wie ich zu dieser Firma finden würde. Und da kam ich dann auch an.

Ich glaube ich muss ziemlich heruntergekommen gewirkt haben. Ich hatte mir keine Mühe gemacht irgendwie präsentable Kleidung zu tragen. Im Gespräch mit dem Freund meines Vaters und O² hab‘ ich sicher auch nicht sehr enthusiastisch gewirkt. Und als ich weg war und es darum ging, ob ich ein Praktikum anfangen dürfte hat auch Pia hart darum gekämpft doch lieber einen Freund von ihr als Praktikanten zu nehmen, nicht mich.

Aber die Beziehungen meines Vaters obsiegten und ich durfte das Praktikum beginnen und damit endlich mal was mit meiner Intelligenz anfangen. Etwas Produktives. Ich hatte endlich eine Perspektive gewonnen. Arbeiten. Das war es, was ich wollte. Das machte Spaß. Dabei konnte ich immer was neues lernen und später damit sogar Geld verdienen.

Tja, aber am Ende war es dann einfach nur Glück und nicht die Intelligenz, die mir wieder auf die Beine half. Trotz meiner "Hochbegabung" habe ich mich eher destruktiv verhalten und mir viele Wege selbst verbaut. Also, worauf ich eigentlich hinaus wollte mit meiner Lebensgeschichte, ich wollte hier eine Erkenntnis für mich beanspruchen. Leider hat mir Google gesagt, dass ich nicht der Erste bin, der diese Erkenntnis hatte. Es ist aber trotzdem gut, wenn man sie sich immer vor Augen hält, egal wie Intelligent man angeblich ist. Sie gilt für einen selbst, aber auch für andere Leute:

Intelligenz schützt nicht vor Dummheit.

Und weil ich viel zu lange für diesen Eintrag gebraucht habe und ich Schreiben sowieso hasse guck ich jetzt nicht nochmal drüber, um Fehler zu finden. Wer welche findet kann sie mir ja nennen oder einfach drüber hinweg lesen.

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Agenturleben

Mit einem Schlag Arbeitslos

*grummel* Da hat man vom Kunden ein interessantes Problem für den nächsten Arbeitstag bekommen, für das einem dann im Schlaf sogar eine schöne Lösung eingefallen ist, da kommt auf einmal eine Mail, dass man erst einmal nicht weiterarbeiten soll. *grummel*

Anmerkung: "Man" bin natürlich ich. Und das Problem fand ich anfangs eigentlich überhaupt nicht interessant, sondern hatte gar keinen Bock darauf das anzupacken. Aber als mir dann eine Lösung eingefallen war, wollte ich diese natürlich ausprobieren. Naja, aber der Kunde meinte, dass da noch einiges kommen würde und wahrscheinlich dürfte ich dann das Problem auch doch noch angehen.

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Agenturleben

Arsch offen

Da eine unserer Telefonnummern Ähnlichkeit mit der Nummer einer Bank in Köln hat erreichen uns desöfteren Anrufe von deren Kunden. Dies war auch meine erste Vermutung, als jemand hier mit unterdrückter Rufnummer anrief und sich mit "Hallo, mein Name ist Knaup, ich würde gerne wissen, ob Sie auch die American Express akzeptieren." meldete

Ich fragte ihn, ob er die Bank erreichen wollte. Nein, eigentlich wolle er zu $ANDEREFIRMAVONCHEF. Mit der Firma habe ich nichts zu tun, also hätte ich eigentlich den Anruf weiterleiten sollen. Aber O² bekommt nicht gerne unnötige Anrufe durchgestellt und selbst wenn ich bisher noch mit keinem Kunden seiner Firma gesprochen habe hätte ich eine solche Frage nicht erwartet. Also fragte ich nach, mit wem genau ich denn sprechen würde.

Er:

Mein Name ist Knaup und ich möchte doch nur wissen, ob Sie die American Express akzeptieren.

Ich:

Von welcher Firma sind Sie denn?

Er:

Ja, ich stelle eine Marktforschung für [leider war hier die Verbindung zu schlecht, ich hab‘ nur was mit Großbritannien verstanden] an.

Ich:

Und wieso haben Sie das nicht vorher gesagt?

Er:

Hätten Sie denn die Frage beantwortet, wenn Sie das vorher gewusst hätten?

Ich:

Ja, haben Sie denn den Arsch offen? Nein, das hätte ich sicher nicht.

Er:

Dann einen schönen Tag noch. *klick*

Echt eine Schande, dass ich den Firmennamen nicht richtig verstanden habe. :/